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Grünliberale Partei KANTON THURGAU  
 

30. April 2010

Jahresversammlung Grünliberale Thurgau und neuer Vorstand

Nach etwas mehr als zwei Jahren kehrten die Grünliberalen für ihre Mitgliederversammlung an einen für sie symbolträchtigen Ort zurück. Im „Salon Rouge“ des Eisenwerks in Frauenfeld wurde am 16. Januar 2008 die Gründung der glp Thurgau bekanntgegeben. Am 30. April 2010 hielten sie an gleicher Stätte nun ihre dritte Jahresversammlung ab. Den ausführlichen Bericht dazu finden Sie >>hier.

Vorstand

Der neue Kantonal-Vorstand von links nach rechts: Christoph Frischknecht, Peter Brunner, Jürg Wiesli, Thomas Böhni, Robert Meyer, Marcel Künzler, Johann Züblin und Michael Haldemann.

26. April 2010

Gründung der Grünliberalen Bezirkspartei Frauenfeld

Frauenfeld – Gut zwei Jahre nach der Gründung der Grünliberalen Partei Thurgau ist in Frauenfeld die GLP-Bezirkspartei aus der Taufe gehoben worden. Damit sind die Grünliberalen nun in allen Kantonsbezirken vertreten. Zur Feier des „Wurzel-Schlagens“ im Bezirk Frauenfeld, hat der Vorstand der neuen Bezirkspartei vergangenen Dienstag an der Laubgasse 49 in Frauenfeld einen Apfelbaum gepflanzt.

gruendung

Hintere Reihe von links nach rechts: Esther Kuhn, Stefan Leuthold, Thomas Böhni,
Clemens Schröder, Pascale Ineichen. Vordere Reihe von links nach rechts: Raphael Bosshard, Michael Spring

Als Symbol für eine nachhaltige, umweltbewusste, lokal verwurzelte und Früchte tragende Politik will man im Vorstand den „parteieigenen“ Baum verstanden haben. Das neue Gremium zählt sechs Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren. Neben GLP-Kantonsrat und Vizepräsident der GLP Thurgau Thomas Böhni, engagieren sich zwei Frauen und vier Männer für die neue Sektion. 

Auf die Fahne geschrieben haben sich die sieben GLP’ler, welche abgesehen von Böhni allesamt politische Neuankömmlinge sind, eine  nachhaltige Sachpolitik, fernab von jeglichen Links-Rechts-Polemiken. Staatswissenschaftlerin und Vorstandsmitglied Pascale Ineichen, drückt es so aus: „Unser Fokus liegt klar im Finden von mehrheitsfähigen Lösungen im Spannungsfeld von sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Interessen. Selber will sich Ineichen vor allem für mehr Wettbewerbsorientierung im Gesundheitswesen stark machen. Ökologische Fragen ins Zentrum rückt Vorstandsmitglied Stefan Leuthold, leitender Angestellter in einem Elgger Solarunternehmen. Er will die Abhängigkeit der Region von atomarer und fossiler Energie reduzieren und den Einsatz von erneuerbarer Energie fördern. Der vom Vorstand zum Präsidenten gewählte Informatiker Raphael Bosshard aus Frauenfeld seinerseits, will sich für einfacheren Bildungs- und Informationszugang und grössere Behördentransparanz einsetzen, während Ester Kuhn, Ökonomin aus Mammern von sich selbst sagt: «Ich setze mich ein für eine nachhaltige Entwicklung des Kantons Thurgau als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.»

Komplettiert wird der Vorstand der neuen Bezirkspartei von zwei Studenten. Der Psychologie-Student Clemens Schröder aus Frauenfeld will den Zusammenhalt der Bevölkerung stärken. Jura-Student Michael Spring aus Matzingen schliesslich, will die Thurgauer Jugend stärker für die Anliegen des Umweltschutzes sensibilisieren.

 

 

Parolenfassung der glp Thurgau zu den Abstimmungsvorlagen vom 7. März 2010


national:

Tierschutzanwalt-Initiative: JA
Argumente: Ein gutes Tierschutzgesetz nützt wenig, wenn es nicht umgesetzt wird bzw. ein Vollzugsdefizit besteht.

Anpassung des Mindestumwandlungssatzes: NEIN
Argumente: Eine Senkung des Umwandlungssatzes erscheint der glp TG als verfrüht.

Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen: JA
Argumente: Eine schweizweit einheitliche Regelung ist nötig.

kantonal:

Freie Schulwahl: NEIN
Argumente: Leistung von verschiedenen Anbietern muss messbar sein. Solange schweizweit kein einheitliches Schulsystem besteht,
ist ein Leistungsvergleich unmöglich.

 

Abstimmung vom 29. November 2009

2 Ja, eine Stimmfreigabe und ein Nein für die nächste Volksabstimmung

Kantonale Abstimmung über die Schaffung von neuen Bezirken: Ja.

Schaffung einer Spezialfinanzierung für Aufgaben im Luftverkehr: Ja

Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten: Stimmfreigabe.

Volksinitiative „Gegen den Bau von Minaretten“: Nein.

Abstimmung vom 27. September 2009

Die Grünliberalen empfehlen 4 x Ja für die kommende Abstimmung:

Ja zur Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung

Die Grünliberalen sind der Ansicht, dass es auch unter Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage notwendig ist, die Sanierung der IV jetzt anzugehen. Eine Aufschiebung um zwei Jahre würde die Schulden der IV um geschätzte 3 Mrd. Franken anwachsen lassen. Dies stellt eine erhöhte Gefährdung nicht nur der IV erhöht dar, sondern auch für die AHV. 

Ja auch zum Verzicht auf die Einführung der allgemeinen Volksinitiative

Ein Initiativrecht auf Gesetzesstufe wäre nicht praktikabel und würde insgesamt für mehr Verwirrung und somit gar zu einer Schwächung der Volksrechte führen.

Ja zu einem Zivilstandsamt
Zivilstandsamt
Hier stellt sich die Frage nach der Kundennähe. Der Besuch eines Zivilstandsamtes ist vor einer Heirat zwingend nötig. Bürger und Bürgerinnen nehmen diesen Dienst daher ein- bis zweimal, in Ausnahmefällen vielleicht dreimal in ihrem Leben in Anspruch. Geheiratet wird aber – sofern gewünscht – weiterhin in der eigenen Wohngemeinde oder einem andern, selbst gewählten Ort. Die Grünliberalen halten deshalb einen service public ohne Kunden für unnötig. Im Sinne einer besseren Effizienz und Professionalität ist daher nur eine Antwort möglich: ein überzeugtes, einstimmiges Ja der Grünliberalen.


Ja
zu Lebenslust statt Steuerfrust – Ja zur Steuergesetzreform

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Die vorliegende Steuergesetzreform sieht die Einführung eines einheitlichen Steuersatzes (6%) vor. Durch neue Sozialabzüge wird eine Entlastung der unteren Einkommen erzielt, was zu begrüssen ist. Die letzen Steuerreformen im Thurgau haben vor allem Familien und untere Einkommen entlastet. Das neue System bringt nun höhere Entlastungen für Alleinstehende und Steuerzahler mit hohen Einkommen. Die aktuelle Finanzlage des Kantons und der meisten Gemeinden erlaubt diesen Systemwechsel ohne Zweifel und somit die Fortsetzung der erfolgreichen Steuerpolitik.


Dienstag, 14. Juli 2009

Facebook

Nehmen Sie teil an der Facebook-Gruppe der Grünliberalen des Kantons Thurgau

 

Freitag, 26. Juni 2009

Reminiszenzen von der Mitgliederversammlung

Dank Brigitte Wiesli griffen die Teilnehmer der Jahresversammlung nicht nur ideell nach den Sternen...

Gebaeck

...nein - Jürg und Stefan kitzelten sie auch aus dem Computer...

computer

...und machten daraus einen interessanten Vortrag:

Vortrag

Das Tagblatt meinte dazu: "Nicht links, nicht rechts - grün." Den Artikel finden Sie >>hier

 

 

Freitag, 26. Juni 2009, 19.45 Uhr

Einladung zur Mitgliederversammlung im Planetarium Kreuzlingen

Wir wollen an der Mitgliederversammlung vom 26. Juni 2009 ein weiteres Kapitel der glp Thurgau Erfolgsgeschichte aufschlagen.
Gerne präsentieren wir Euch die Ergebnisse des Workshops „Vision & Leitbild Thurgau 2020“. Diese Arbeit wird uns helfen klare politische Ziele für die Zukunft zu setzen und unsere Leitlinien mit Leben zu füllen. Eure Meinung ist uns wichtig. Sagt uns was Euch bewegt. Lasst uns gemeinsam die Zukunft des Thurgaus gestalten. Lasst uns nach den Sternen greifen! Die Grünliberalen Thurgau laden Euch herzlich ein, nach der Mitgliederversammlung eine exklusive Vorführung im einzigen Ostschweizer Planetarium zu geniessen. Taucht mit ein in die einzigartige Welt der Sterne. Ein Stern liegt auch für Euch drin! Was das heisst? Last Euch überraschen.


Samstag, 6. Juni 2009

«Zukunft mit Energie - glp zeigt wie!» - Energietag in Krillberg/Tuttwil

Unter diesem Motto laden die Grünliberalen des Kantons Thurgau und des Bezirks Münchwilen alle Interessierten am 6. Juni ein.

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Der Event findet auf dem Bio-Bauernhof von Monika und Christoph Frischknecht an der Hüslistrasse 5 in Krillberg von 10.30 bis 17 Uhr statt. Neben Referaten über BioLabels in der Schweizer Landwirtschaft sowie Klimawandel und einer Führung auf dem BioBauernhof mit Photovoltaik-Anlage, zeigen diverse Aussteller Produkte aus dem Bereich erneuerbare Energie. Die Besucher können auch ElektroBikes testen. Ebenso werden Autos der neuesten Generation gezeigt. Ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen sowie der glp-Infostand laden ebenso ein wie eine Festwirtschaft, in der auch Bio-Produkte angeboten werden. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Die glp Thurgau und Münchwilen freuen sich auf ihren Besuch.

Hier geht’s zum Flyer mit allen wichtigen Angaben:

13. März 2009

Stellungnahme der Grünliberalen Partei Thurgau zum kantonalen Richtplan

Die Grünliberalen engagieren sich für eine nachhaltige räumliche Entwicklung des Kantons Thurgau und begrüssen das sorgfältig ausgeschaffene und vielschichtige Planungswerk. Handlungsbedarf sehen wir bei der konkreten Anwendung der Planungsgrundsätze und der verbindlichen Messbarkeit der Anwendungskriterien. Wir sind insbesondere auch für eine Vereinheitlichung der Baureglemente im ganzen Kanton Thurgau. Ausserdem verlangen wir konkrete Massnahmen zum Schutz der Uferzonen. Im Bereich Energie schlagen wir vor, dass der Kanton so weit wie möglich erneuerbare Ressourcen und Energien verwendet.
Die Pressemitteilung können Sie hier herunterladen.

Medienmitteilung vom 9. März

Grünliberale Kritik am Konjunkturpaket

Die Grünliberalen stehen dem zweiten Konjunkturpaket sehr skeptisch gegenüber. Viele der geplanten Massnahmen werden kaum Wirkung entfalten und zudem kaum am richtigen Ort. Nicht die Bauindustrie ist die grosse Leidtragende der Krise, sondern die Exportwirtschaft. Klar abzulehnen sind neue Sozialaufgaben unter dem Deckmantel der Konjunkturstützung. Auch eine Senkung der Mehrwertsteuer lehnen die Grünliberalen ab. Beides führt nur zu einer höheren Verschuldung.
Die Grünliberalen befürworten Massnahmen im Bereich der Gebäudesanierungen oder die Investitionen in erneuerbare Energien, hier hätten sie aber vom Bundesrat mehr erwartet. Beispielsweise indem er den Deckel bei der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) per sofort mit einer Gesetzesänderung gestrichen – oder zumindest als ersten Schritt verdoppelt – hätte.
Medienmitteilung vom 9. März

Medienmitteilung vom 4. März

Nein zur Minarett-Initative

Die Grünliberalen lehnen die Minarett-Initiative klar ab. Die Initiative will grundlegende Elemente unseres toleranten, liberalen, demokratischen Staates aushebeln. Werte wie die Rechtsgleichheit, die Glaubens- und Gewissensfreiheit, aber auch unsere internationale Glaubwürdigkeit sind dadurch gefährdet. Da die Initiative zustande gekommen ist, entspricht es aber unserem direktdemokratischen System, dass das Volk das Recht hat, darüber zu befinden.
Bisher hat der Bau von Minaretten zu keinen Problemen geführt. Minarette zeigen die liberale Handhabung der Religionsfreiheit. Ein Minarett ist ein Bauwerk wie jedes andere, über dessen Bau in einem ordentlichen baurechtlichen Verfahren beschlossen werden soll.
Medienmitteilung vom 4. März

Medienmitteilung vom 4. März

UBS mit neuer Führung

Die Grünliberalen begrüssen es, dass den Aktionären der UBS Kaspar Villiger als neuer Verwaltungsratspräsident vorschlagen wird. Herr Grübel dürfte aktuell einer der wenigen qualifizierten Banker mit Erfahrung, Wissen und Vernetzung sein, der die UBS aus dieser schwierigen Lage wieder zu neuem Erfolg führen kann. Herr Villiger stellt eine gute Ergänzung zu Oswald Grübel als CEO dar und ist eine gute Wahl.
Die Grünliberalen haben hohe Erwartungen an die neue Führungscrew, vor allem auch was die Unternehmens- und Risikokultur zurück zu Qualität und Bescheidenheit angeht. Gleichzeitig steht auch die Politik in der Verantwortung, sich auf ihre Kernaufgabe für eine zukunftsfähige Gesetzgebung im Aktien- und Aufsichtsrecht zu besinnen und die UBS in Ruhe arbeiten zu lassen.

Medienmitteilung vom 4. März

5. März 2009

1. Treffen des glp-Frauenforums

Am Donnerstag, den 5. März 2009 treffen sich die glp-Frauen um 19.00 Uhr im Volkshaus Zürich, Stauffacherstr. 60, 8004 Zürich. Alle glp-Frauen und glp-Interessentinnen sind herzlich eingeladen.
Informationen zum Anlass: http://www.zh.grunliberale.ch/dokumente/Einladung_Frauenforum.pdf
Anmeldung auf eMail


Medienmitteilung vom 10. Februar

UBS-Massnahmen greifen - SVP greift zum Populismus

Die UBS hat an ihrer heutigen Medienkonferenz wesentliche Punkte klargestellt. Die Grünliberalen bedauern sehr, dass die UBS diese Sachkommunikation nicht früher und umfassender vorgenommen hat. Wichtig bleibt für die Grünliberalen, dass die UBS weiter das Vertrauen erhöht durch Bescheidenheit, Anstand und Leistung. Dazu erwarten wir von der UBS weiterhin Zurückhaltung bei Lohn- und Bonuszahlungen an die oberen Kader und die Umsetzung neuer Anreizstrukturen mit Bonus- und Maluskomponenten.
Im Rahmen des Aktienrechtes ist eine Stärkung der Aktionäre vorzunehmen und für börsenkotierte Unternehmen sind klare Vorgaben zu machen, z.B. bezgl. Eigenkapitalreserven. Zudem erwarten die Grünliberalen vom Bundesrat Massnahmen zur Reduktion von Klumpenrisiken für die Schweiz.
Die Grünliberalen verurteilen jedoch den billigen Populismus der SVP. Nachdem die SVP jahrelang jegliche Massnahmen zu mehr Transparenz oder minimale Vorgaben gegen exorbitante Löhne bekämpft hat, überholt sie heute die SP links und fordert einen enormen staatlichen Eingriff in global tätige Unternehmungen.

Medienmitteilung vom 10. Februar

 

Volksabstimmung

Abstimmung vom 8. Februar

Ja zur Personenfreizügigkeit

Die Grünliberalen des Kantons Thurgau stehen klar für die Personenfreizügigkeit mit der EU ein und setzen damit auf den bewährten bilateralen Weg. Das Abkommen zur Personenfreizügigkeit ist ein sehr wichtiger Bestandteil innerhalb der Bilateralen Verträge. Für die Schweizer Wirtschaft ist es unabdingbar, dass sie bei Bedarf auf Arbeitskräfte in der EU zurückgreifen kann. Ein Grossteil des Wachstums in den letzten Jahren verdanken wir ausländischen Arbeitnehmenden. Auch umgekehrt ist es wichtig, dass Schweizer Arbeitnehmende einfach in der EU arbeiten und studieren können.
Deshalb sagen die Grünliberalen JA zur Personenfreizügigkeit und JA zum bewährten bilateralen Weg! (Siehe auch Argumentarium des Komitees der Mitte gleich unten.)

Argumentarium Komitee der Mitte "Ja zum bilateralen Weg"
www.bilaterale.ch

 

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